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Buddha
Sakyamuni ist der Mit
freundlicher Genehmigung |
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Die Wahrheit des Leidens "Das Leben
ist unverweigerlich mit Leiden verbunden. Es ist unvollkommen und unbefriedigend." Geburt, Altern, Krankheit und Tod, kurz die ganze conditio humana, sind mit Leid verbunden. Auch das Glueck ist mit Leid verbunden, denn es ist nicht von Dauer. Dem Glueck folgt immer der Verlust des Gluecks und die Enttaeuschung. Alles ichbezogene Leben ist leidvoll. All unser Leid (Dukkha) und all das Leid, das wir anderen zufuegen, sind jedoch letztlich selbst gemacht. Doch eigentlich gibt es gar kein Leiden. Warum ist das so? |
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"Die Ursache
unseres Leidens ist unser Verlangen." Unsere Leiden entstehen alle durch unser "Verlangen" unterschiedlichster Art und durch unsere Weigerung, das Hier und Jetzt so zu sehen, wie es wirklich ist. Wir muessen zuerst erkennen, dass wir selbst durch unser selbstbezogenes Wollen die Wirklichkeit bestaendig in ein Korsett zwaengen - was unvermeidlich Ent-Taeuschung und Leid in allen moeglichen Formen nach sich zieht, wenn die Wirklichkeit wieder einmal anders ist als unsere Erwartungen. Die Loesung aus unserer Misere besteht im rueckhaltlos ehrlichen Erkennen, dass wir uns selbst im Wege stehen. Das "Verlangen" darf jedoch nicht zerstoert werden, sondern muss nur als solches ehrlich identifiziert werden. Es geht nicht um Gut oder Boese, sondern darum, die Wirklichkeit im Hier und Jetzt in ihrer Ganzheit zu erfassen. Die Lehre des Buddha ist also eine zutiefst ganzheitliche Lehre. Dazu gehoert, zu erkennen, dass du mit Allem im Zusammenhang stehst. Egoismus ist also eigentlich gar nicht moeglich! "Alles fliesst" - das gilt es zu erfahren. Auf dieser Grundlage ist erst ethisches Verhalten moeglich. Doch gibt es eine Befreiung vom Ich-Begehren? Und wie kann sie aussehen? |
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"Es gibt
einen Zustand ohne Leiden." "Alles,
was entsteht, muss auch vergehen." Da auch Dukkha (Leiden) entsteht, muss es ebenfalls vergehen. Das "Erloeschen" von Leid, Verwirrung, Kummer, Sorgen nennt man Nirvana. "Wuerde
es nicht das Nicht-Geborene, das Nicht-Gestaltete und das Nicht-Bedingte
geben, wuerde es fuer das Geborene, Gestaltete und Bedingte kein Entrinnen
geben. Da es aber das Nicht-Geborene, das Nicht-Gestaltete und das Nicht-Bedingte
gibt, gibt es auch fuer das Geborene, das Gestaltete und das Bedingte
ein Entrinnen." Nirvana ist kein Jenseits, kein Himmel oder Wolkenkuckucksheim, sondern ein Zustand voelligen Wach-Seins und Gewahr-Seins im Hier und Jetzt. Alles, was ist, ist in staendiger Bewegung, Veraenderung- auch Du! (Buddha spricht daher nicht von Personen oder Individuen, sondern von "Bewusstseinsstroemen".) Anfang und Ende sind unvorstellbar. Unsere groeßte Furcht ist der Verlust, der Tod unseres "Ich". Doch wenn wir erkennen, dass wir gar kein festes Ich haben, sehen wir die Wirklichkeit, wie sie ist und verlieren jede Angst: "Genau
wie ein Mensch voll Entsetzen zusammenschrickt, wenn er auf eine Schlange
tritt, und lacht, nachdem er genau hingesehen und entdeckt hat, das es
nur ein Stueck von einem Seil ist, so habe ich eines Tages entdeckt, dass
das, was ich das "Ich" genannt hatte, gar nicht auffindbar war, und
alle Furcht und Unruhe verschwanden zusammen mit meinem Irrtum." (Buddha) Wie koennen wir den Weg dahin gehen? |
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"Es gibt
einen Weg, diesen Zustand zu erreichen." Dieser Weg fuehrt uns aber nicht von A nach B. Sobald wir naemlich den Weg betreten ist er schon voll und ganz verwirklicht - denn er war und ist immer hier. Zur besserem Anschaulichkeit wird er jedoch traditionell in 8 Glieder unterteilt: Der achtfache Weg zur Befreiung:
Erkenntnis:
Rede, Handeln, Lebenserwerb:
Anstrengung, Achtsamkeit, Sammlung:
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